Nachbarschaftstreff

Nachbarschaftstreff

Einrichtung

Nachbarschaftstreff

Lena-Maria

Hopf

Projekt

Intergeneratives und interkulturelles Projekt mit SeniorInnen und Mütter mit Kleinkindern


SeniorInnen und Mütter mit Kleinkindern fertigen gemeinsam pädagogisch wertvolles Spielmaterial und gestalten eine mobile Spielecke. :

Der Nachbarschaftstreff Maikäfersiedlung – Maikäfertreff- besteht seit 2010 und hat sich mit zur Aufgabe gemacht, das friedliche Miteinander in der Siedlung zu fördern und zu stärken. In der sanierten GWG-Siedlung wohnen sehr viele Familien und Alleinerziehende mit Kindern und mit Migrationshintergrund sowie alleinstehende SeniorInnen. Mit diesem kultur- und generationsübergreifenden Projekt soll der Wissenstransfer sowie das soziale Engagement gefördert und stabile Beziehungen aufgebaut werden und damit einen Beitrag zur weiteren Förderung der gegenseitigen Akzeptanz/Solidarität leisten.
Verschiedene Angebote im Treff sprechen zum einen SeniorInnen (z. B. Mittagstisch, Gedächtnistraining, Spielnachmittag) und zum anderen Mütter mit Kleinkindern (z.B. Mama lernt Deutsch, Mutter-Kind Spielgruppe) an. Die Idee für dieses Projekt entstand u.a. aus dem dringenden Bedarf an nachhaltigem pädagogisch wertvollen Spielmaterial für Kleinkinder sowie einer mobilen Spielecke.
Das Projekt wurde gemeinsam mit SeniorInnen, Müttern und der Treffleitung konzipiert und zunächst für die Dauer von einem Jahr angelegt. SeniorInnen und Mütter treffen sich 14tägig zum gemeinsamen werken. Die Auswahl der Spielmaterialien wird anfänglich von einer Montessoripädagogin getroffen. Im weiteren Verlauf werden die Ideen der TeilnehmerInnen mit einließen. Die SeniorInnen, z. T. sehr einsam und von Altersarmut betroffen bringen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten ein, erleben Gemeinschaft, erinnern sich an ihre Kindheit und bringen ihre Erlebnisse, Erfahrungen in die Gruppe. Durch das Kennenlernen im Alltagsgeschehen (z. B. werken, stricken, malern) ist die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme zu Müttern mit Migrationshintergrund gering und ein Austausch zu den verschiedensten Themen möglich. Sprachbarrieren werden durch die gemeinsame Beschäftigung abgebaut.
Der Gruppenprozess wird von einer Sozialpädagogin (Übungsleiterpauschale) begleitet, die den Anteil des Einzelnen mit im Blick hat und jeder eingebunden wird.
Um den gewonnenen Kontakt und Beziehungen zwischen den Generationen weiter zu halten und zu festigen, sind nach Abschluss der „Werkphase“ weitere gemeinsame Aktionen und Ausflüge z.B. Tierparkbesuch, Beteiligung beim Sommerfest geplant.
Der Etat des Treffs verfügt leider über keine finanziellen Ressourcen für derartige Vorhaben, wir freuen uns, wenn wir über diese Bewerbung die Chance bekommen, dieses Projekt durchführen zu können.

http://www.maikäfertreff.de