diakoniaSozialeAufgaben

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Einrichtung

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Vanessa

Hadzic

nein

Projekt

diakonia Kleiderkammern


Mithilfe von Ehrenamtlichen werden in den Kleiderkammern der diakonia gespendete Kleidung und Hygieneartikel an Bedürftige ausgegeben. :

Insgesamt hat diakonia vier stationäre Kleiderkammern und bietet eine mobile Kleiderkammer an, die derzeit regelmäßig zu drei evangelischen Kirchengemeinden kommt. In der mobilen Kleiderkammer sowie in 2 stationären können sich MünchnerInnen ehrenamtlich engagieren.
Die Kleiderkammer in der Bayernkaserne und die Kleiderkammer Ost wurden ins Leben gerufen, um die Geflüchteten in München mit dem Nötigsten an Kleidung und Hygieneartikeln zu versorgen. Der Kreis derer, die in die Kleiderkammern kommen, hat sich inzwischen stark erweitert. Neben Geflüchteten mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus kommen auch zunehmend Menschen in die Kleiderkammern, die bereits vor 2014 in München gelebt haben, vermehrt auch ältere Menschen und Familien mit vielen Kindern, die im reichen München auf der Schattenseite leben. Dass immer mehr Menschen in München Kleiderkammern aufsuchen, spiegelt die Erkenntnisse des neuen Armutsberichts des Sozialreferats: Danach leben knapp 270.000 Personen in München unterhalb der Armutsgrenze, das sind über 17 Prozent der rund 1,5 Millionen MünchnerInnen. Besonders hoch ist darin der Anteil der Alleinerziehenden, der SeniorInnen sowie der kinderreichen Familien.
Die Kleiderkammern sind ein Ort, an dem konkrete Hilfe geleistet wird. Es finden Begegnungen statt zwischen Menschen, denen es gut geht und die sich engagieren wollen und Menschen, denen es nicht so gut geht und die Unterstützung brauchen. Das ist ein wichtiger Beitrag zu gelingender Integration und sozialem Frieden in der Stadt. Die ehrenamtlichen Helfer sind das Herzstück der Kleiderkammern, ohne sie wäre die Arbeit nicht möglich. Sie sorgen auch dafür, dass mehr gegeben wird als Kleidung und Hygieneartikel: durch ihr Lächeln, ihre aufmunternden Worte und Gesten und die Aufmerksamkeit, die sie jedem Kunden entgegenbringen, geben sie auch Menschlichkeit. Mit über 10.000 Ehrenamtseinsätzen in den letzten drei Jahren konnten rund 70.000 Kleiderausgaben organisiert werden.

Um Menschen zu erreichen, für die der Weg in unsere stationären Kleiderkammern zu beschwerlich, bzw. zu weit ist, wurde im Oktober 2017 die mobile Kleiderkammer ins Leben gerufen. Hier wird Kleidung mit einem Sprinter regelmäßig einmal im Monat zu derzeit drei Kirchengemeinden gefahren und dort zu günstigen Preisen angeboten. Auch hier helfen Ehrenamtliche tatkräftig beim Auf- und Abbau mit sowie bei der Kleiderausgabe. Es findet ein Austausch statt zwischen Helfern und Kunden jeglicher Herkunft und jeglichen Alters.

In allen Kleiderkammern herrscht eine familiäre Atmosphäre und viele der ehrenamtlichen Helfer sind seit Jahren aktiv dabei und prägen das Bild der Kleiderkammern.

http://diakonia.de/