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Bayerns beste Gipfelstürmer – weil Inklusion Spass macht


Bayerns beste Gipfelstürmer – weil Inklusion Spass macht. Wir bieten die Möglichkeit der Begegnung, um voneinander und miteinander zu lernen. :

Wer „Inklusion“ liest, denkt zunächst an die Einbeziehung von behinderten Menschen in die Gesellschaft. Dieser Ansatz geht Bayerns beste Gipfelstürmer nicht weit genug. Schließlich sind es nicht nur körperliche Einschränkungen, die Menschen die gesellschaftliche Teilhabe – in diesem Fall den Zugang zum Klettersport – erschweren. Aktuell klettern bei Bayerns beste Gipfelstürmer Kinder und Jugendliche von 6 bis 27 Jahren, die von verschiedensten Einschränkungen betroffen sind: ·       geistige oder körperliche Behinderung, ·       schwere chronische Erkrankungen, ·       Flucht- oder Migrationshintergrund, ·       soziale Benachteiligung.

Bayerns beste Gipfelstürmer soll als Sprungbrett wirken, das den Projektteilnehmer_innen langfristig eine aktive Teilnahme am Klettersport und eine stabile Einbindung in das Vereinsleben ermöglicht. Um dieses Ziel zu erreichen, betreuen neben erfahrenen Erlebnispädagog_innen auch sogenannte „Scouts“ die unterschiedlichen Klettergruppen. Scouts sind Jugendliche, die selbst große Freude und Erfahrung im Klettern haben und an das ehrenamtliche Engagement herangeführt werden. Sie entwickeln durch die Unterstützung in den Gruppen eine hohe Sozialkompetenz. Ziel ist es, dass die Teilnehmer am Ende des Jahres mit Hilfe ihrer Scouts in eine reguläre Klettergruppe des Vereins integriert werden können. An ihre Stelle können neue benachteiligte Kinder und Jugendliche nachrücken. Auch die Scouts verlassen nach einem Jahr ihre Gruppe und machen den Platz frei für neue. ­


Die Scouts schlüpfen in die Rolle eines Co-Trainers. Sie helfen etwa beim Einbinden in das Seil mit dem Kletterknoten. Oder sie klettern parallel zum Teilnehmer an der Wand und unterstützen ihn, die richtigen Griffe zu finden bzw. motivieren von dort aus, weiter voranzuklettern. Von Gleichaltrigen lernt es sich leichter, so die Erfolgsformel des Projekts. Und noch mehr: Die Scouts wirken auch als Vorbild und ermutigen ihre gleichaltrigen Kletterschützlinge, positive und selbststärkende Erfahrungen zu machen und langfristig mehr Selbstvertrauen zu gewinnen. Und die Scouts? Die lernen ihrerseits, dass eine inklusive Gesellschaft Vielfalt bedeutet, die am Ende für alle bereichernd ist.

Aktuell können wöchentlich bis zu 12 Gruppen parallel für zwei Stunden klettern. Eine Gruppe besteht aus vier bis acht Kindern bzw. Jugendlichen (je nach Betreuungsbedarf), eine der beiden festangestellten Projektmitarbeiterinnen oder einer Person aus dem Pool der freien Klettertrainer_innen sowie einem Scout. Über 80 Teilnehmer_innen pro Jahr zählt das Projekt bisher. Außerhalb der wöchentlichen Klettergruppen bietet Bayerns beste Gipfelstürmer auch Kletterfreizeiten in den Bergen und Wochenenden am Fels an.

Einige der Angebote binden die Familien der Teilnehmer ein. Besonders Eltern von kranken und behinderten Kindern schätzen es, dass sie sich dank des Projekts austauschen können und besser vernetzt sind.

 

Aus ihrer Arbeit mit behinderten Menschen wissen die Projektmitarbeiter, dass Prävention besonders in diesem Bereich unerlässlich ist. Daher ist es Bayerns beste Gipfelstürmer ein wichtiges Anliegen, ein aktiv gelebtes Schutzkonzept gegen sexuellen Missbrauch zu entwickeln. Es wird speziell auf die Rahmenbedingungen im Freizeitsport zugeschnitten sein und auch anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.

http://bayerns-beste-gipfelstuermer.de