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Projekt

KLIMASPÜRNASEN


„Die Klimaspürnasen im Kindergarten“, ein Programm der Stiftung Kindergesundheit :

Ziel des Projektes ist es durch informelles Lernen im Kindergartenalter das Verantwortungsbewusstsein im Klimaschutzbereich zu fördern. Dabei werden die Kinder mit der Wichtigkeit der Thematik “Klimaschutz” vertraut gemacht. Mit kindgerechten, abwechslungsreichen und anschaulichen Spielen, Aktionen und Versuchen soll es gelingen die Kinder für das Thema Klima zu faszinieren und sich damit aktiv auseinander zusetzen. Schon die Kleinsten können erkennen, wie sie durch ihr Alltagsverhalten im Kindergarten oder zu Hause das Klima schützen können.

Ausgehend von den UN Nachhaltigkeitszielen und unter der Berücksichtigung der Zielgruppe (Vorschulkinder, 5-6 Jahre) wurden drei Clusterbereiche herausgestellt:
Ernährung, Mobilität und Energie.

Mit der Auswahl der Themenschwerpunkte können die Zusammenhänge mit und die Auswirkungen verschiedener Faktoren auf den Klimawandel deutlich gemacht werden. Dabei wird in kleinen Gruppen handlungsorientiert mit Hilfe diverser Spiele und Experimente Wissen in diesen Themenbereichen vermittelt und anschaulich gemacht.
Umsetzungsbeispiele:

Ernährung: Klimafrühstück, Verpackung, regionale und saisonale Produkte, Transportwege.
Woher kommt was?

Auf einem großen Plakat befindet sich ein Bild von einem Feld/ Wiese/ Baum/ Busch. Bildkarten mit verschiedenem Obst und Gemüse müssen dem Plakat gemeinsam zugeordnet werden. Die Kinder sollen herausfinden, wo welches Obst und Gemüse wächst und welche Bildkarten nicht auf das Plakat passen. Die Kinder kleben die Bildkarten nacheinander eigenständig auf das Plakat.

Mobilität: Verkehr/Transport zum Kindergarten, wie groß ist mein CO2 Fußabdruck.

„Wo wohnst du?“ und „Wie kommst du in den Kindergarten?“

Um einen Stadtplan wird ein Sitzkreis gebildet. Jedes Kind darf sich ein Fähnchen nehmen. Danach erarbeitet man mit den Kindern nacheinander deren Wohnort und steckt das Fähnchen in den Stadtplan. Sollte ein Kind nicht wissen, wo es genau wohnt, wird dies gemeinsam erarbeitet.

„Brauchst du lange in den Kindergarten?“ „Wohnt eines der anderen Kinder in deiner Nähe?“

Auf einer Pinnwand kann man verschiedene Symbole in einer Tabelle erkennen: Auto, Rad, Bus, zu Fuß, Flugzeug, Schiff, Eisenbahn. Dazu gibt es gleiche Bildkarten. Diese können sich die Kinder nehmen, je nachdem wie sie in den Kindergarten kommen und an die Pinnwand zum jeweiligen Symbol pinnen. Die Symbole können zudem in aktive und passive Transportmittel eingeteilt und besprochen werden.

Energie: Die Energiedetektive gehen auf die Suche nach Energiefressern im Kindergarten.

Wo gibt es bei uns im Kindergarten Strom und für was braucht man ihn?

Die Klimaspürnasen gehen durch den Kindergarten und spüren Geräte auf, die Strom benötigen (z.B. Steckdose, Kabel, Licht, Spül- und Waschmaschine, Klingel, Radio). Zu jedem Gerät gibt es eine Bildkarte. Das Kind, welches das Gerät benennt, bekommt die Bildkarte. Um den Kindern zu verdeutlichen, was Strom ist, kann man ihnen den Stromkasten zeigen, indem sich ein Rädchen dreht, wenn Energie benötigt wird. Die gefundenen Energiequellen werden besprochen und diskutiert. Was braucht viel und was wenig Energie? Die Kinder dürfen die Bildkarten an die jeweilige Wäscheleine hängen: Rot = viel Energie, Grün = wenig Energie, Gelb = mittlerer Energieverbrauch.

https://www.kindergesundheit.de