KunstzentrumBesondereMenschen

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Einrichtung

KunstzentrumBesondereMenschen

Maria

Tietze

nein

Projekt

Kunst muss großzügig sein (Kunstzentrum Besondere Menschen gUG)


Kunst muss großzügig sein! Unter diesem Motto fördern wir die aktive Teilhabe von Kindern/Jugendl. mit Behinderung am Kunst- u. Kulturleben. :

Das gemeinnützige Projekt wurde 2010 von der Tänzerin und Schauspielerin Maria Tietze in Ingolstadt ins Leben gerufen. Unterstützen ohne zu verformen. Bei unserem Projekt geht es um eine ungewöhnliche künstlerische Ausdrucksform, in der es kein Handicap dafür viele besondere Fähigkeiten und spezielles schöpferisches Potential gibt. In den unterschiedlichen Kunstgruppen haben unsere Teilnehmer die Möglichkeit, sich in einem professionellen Umfeld künstlerisch auszudrücken, zu experimentieren und sich zu entfalten. Mittlerweile unterstützen acht Künstler (Tänzer, Schauspieler, Musiker) und Pädagogen das Kunstzentrum. Für uns ist Kunst eine universelle Sprache, die in jedem Menschen angelegt ist. Unabhängig von körperlichen oder geistigen Fähigkeiten sind Jedem Werkzeuge für eine künstlerische Betätigung intuitiv zugänglich. Gerade wenn Ausdrucks- möglichkeiten aufgrund von Behinderung beschränkt sind (z.B. auf verbaler Ebene), erweist sich die künstlerische Betätigung als hervorragendes Mittel zur Kontaktaufnahme und Interaktion. Es entstehen kreative Prozesse und Entwicklungen von künstlerischer Leistung, die geprägt sind von den besonderen Fähigkeiten der Teilnehmer. Es geht uns nicht um ein Trimmen auf konventionelle Resultate, sondern um Kunst, die geprägt ist von großer Wahrhaftigkeit, Anmut, berührender Innigkeit und reizvoller Ästhetik.Ein Großteil unserer künstlerisch-kreativen Arbeit findet immer samstags in Ingolstadt statt. An unseren Aktivitäten nehmen Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Alter von 5 bis 17 Jahren teil. Momentan haben wir eine Musikgruppe, zwei Tanzgruppen, eine Gruppe für Malerei und eine kleine Theatergruppe. Unser größtes Anliegen ist es, anstatt Defiziten die Fähigkeiten und Besonderheiten unserer Teilnehmer sichtbar zu machen. Dazu nutzen wir bewusst öffentliche Räume des Kulturlebens in Ingolstadt. Unsere Vision ist es, ein eigenes kleines Kulturzentrum/ Begegnungsstätte zu realisieren. Unser zweiter Bereich ist die Arbeit an verschiedenen Institutionen in Ingolstadt (bsp. Caritas-Zentrum St. Vinzenz). Ein fester Bestandteil sind ebenfalls öffentliche Aufführungen vor Publikum. Dies bleibt Menschen mit Behinderung oftmals verwehrt. Wir sind der Überzeugung, dass diese einen wichtigen Beitrag zur Überwindung von Berührungsängsten leistet. Und wir wollen die Sinne für die Schönheit menschlichen Lebens und jeder Form von kreativer Expression sensibilisieren. Beispiele Aufführungen:“Ferminas Reise zum Mond“ 2014, „SINNE“ (Thema Blindheit) 2016/2017, „Bitte hinsetzen“ (Thema Leben im Rollstuhl)2016/2017.
Wir möchten ab Herbst 2018 einen Chor mit Jugendlichen mit Behinderung ins Leben rufen zum Thema „Viele Glieder – Ein Leib“. Zusammen professionellen Künstlern wird mit den Teilnehmern der unterschiedlichen Kunstkurse ein gemeinschaftliches Werk entwickelt, das zum Projektabschluss 2019 öffentlich aufgeführt wird. Der Titel des Projekts bezieht sich auf einen biblischen Text aus dem ersten Korintherbrief des Apostels Paulus, der um das Jahr 55 nach Christus verfasst wurde. Der Paulus-Text bildet den Ausgangspunkt.
Informationen über unsere Arbeit:
https://vimeo.com/109648111
https://www.youtube.com/watch?v=Donv1Sc-osQ
https://www.intv.de/mediathek/video/bitte-hinsetzen/
https://www.intv.de/mediathek/video/sinne/

http://www.tanzwerkstatt.com/kurse/kunstzentrum-besondere-menschen