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Einrichtung

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Sebastian

Diehl

nein

Projekt

Notwendige Umbaumaßnahmen zur Einhaltung der sicherheitsrelevanten DIN-Normen an der Kletterwand des TSV Unterpfaffenhofen Germering


Für einen sicheren Sportbetrieb soll die Kletterwand der neuen DIN Norm angepasst werden :

Klettern hat sich in den vergangenen Jahren von einem Extremsport zu einem Trendsport entwickelt. Das merken auch wir, ein Kletterteam von rund 180 Kletterern zwischen 3 und 70 Jahren. Das Interesse ist in den letzten Jahren um ein vielfaches gewachsen und wir konnten unser Angebot in den letzten Jahren schon deutlich erweitern. Trotzdem erleben wir immer noch einen sehr großen Andrang, die Warteliste musste bereits geschlossen werden, weil die Kinder bis zu drei Jahre auf einen begehrten Platz im Kinderklettern warten. Das Klettern 2020 erstmals olympisch wird zeigt, dass sich der Trend auch in Zukunft fortsetzen dürfte.
Im TSV Germering haben wir die Möglichkeit an einer eigenen Kletterwand zu trainieren. Das erlaubt es die ohnehin schon überfüllten Münchner Kletterhallen zu meiden und das Klettertraining zu familienfreundlichen Preisen anbieten zu können. Unsere Kletterwand wurde schon vor 26 Jahren errichtet und im Jahr 2012 saniert. Wie überall in Leben gibt es inzwischen auch für Kletterwände DIN- Normen. Um diese einzuhalten haben sich drei ehrenamtliche aus unserer Abteilung zu Kletterwandprüfern ausbilden lassen und auf die Einhaltung dieser Normen geachtet. Leider sind dabei einige Mängel ans Tageslicht geraten, die behoben werden sollen, um auch weiterhin einen sicheren Sportbetrieb an dieser Kletterwand ermöglichen zu können. Für den Boulderbereich, in dem ohne Seil in Absprunghöhe geklettert wird müssen neue, spezielle Matten beschafft werden, welche verhindern, dass sich der der Kletterer beim Absprung verletzt. Die alten Matten sind inzwischen zu weich und auch zu klein, Kletterer könnten beim Sturz neben die Matten fallen. Deshalb musste ein kleiner Teil des Boulderbereiches auch schon gesperrt werden. Außerdem müssen einige Wandplatten ausgetauscht werden, da die Halterungen für die Klettergriffe mit der Zeit porös geworden sind. Auch einige kleinere Arbeiten stehen an, die wir in unserer Freizeit ehrenamtlich selbst durchführen wollen. Dafür muss nur das Material bereitgestellt werden.
Für unsere Kletterer besonders bedeutend sind die Klettergriffe. Viele hundert Kunstharzgriffe zieren unsere Wand und ergeben sogenannte Kletterrouten, also Wege durch die vertikale Wand. Die Routen werden von unserem Routenbauteam regelmäßig verändert, wodurch wir sowohl für unsere kleinen Kletterer als auch für die ambitionierten Wettkampfkletterer immer eine Herausforderung bieten können. Dafür braucht es sehr viele Klettergriffe, rund 40 Stück braucht ein Kind um die 7 Meter hohe Wand zu erklimmen. Eigentlich wollten wir in diesem Jahr unser Angebot erweitern und weitere Griffe anschaffen. Leider hat uns auch hier die Norm einen Strich durch die Rechnung gemacht: Rund 250 unserer Klettergriffe entsprechen nicht der gültigen Kletterwandnorm, da sie vor Inkrafttreten der Norm hergestellt wurden. Trotz guter Kontakte zu den Herstellern der Klettergriffe kosten uns diese rund 10€ pro Griff. Das Ganze nur, um die bisherige Ausstattung zu erhalten – von dem erweitern des Angebots gar nicht zu sprechen.
Alle diese Kosten sind eine sehr große Summe für den TSV Germering, der in den letzten Jahren schon viel Geld für Brandschutzmaßnahmen in der eigenen Halle in die Hand nehmen musste. Besonders Verbesserungen, die nicht unmittelbar zum Erhalt des Sportbetriebs notwendig sind, können wir ohne zusätzliche finanzielle Mittel nicht realisieren. Das Betrifft zum Beispiel die Klettergriffe. Durch die hohen Kosten für die Instanthaltung der Kletterwand müssen wir andere Investitionen, zum Beispiel in Kletterausrüstung fürs Felsklettern, die Aus- und Weiterbildung unserer Übungsleiter und Routenbauer oder die Erweiterung unserer Kletterwand hinten anstellen.  Wir als Kletterteam wollen unserem Verein so gut wie möglich unter die Arme greifen. Deswegen führen wir alle Arbeiten, die wir selbst durchführen können auch selbst durch. Rund 250 ehrenamtliche Stunden pro Jahr investieren beispielsweise alle die Jugendlichen im Routenbauteam, um unsere Kletterer immer wieder herauszufordern. Für die 9 wöchentlichen Kletterstunden stehen 18 ausgebildete Übungsleiter und Helfer zur Verfügung. Ebenfalls wird unsere Kletterwand von zwei benachbarten Schulen genutzt, darunter eine Förderschule. Mit unserer Ehrenamtlichen Arbeit bemühen wir uns darum die Kosten gering zu halten und stehen beispielsweise mit den Herstellern von Klettergriffen in Kontakt um diese günstiger zu bekommen. Um dem Verein zusätzlich unter die Arme greifen zu können, würden wir uns über einen Zuschuss vom Gewinn-Sparverein der Sparda- Bank München sehr freuen.
Vielen Dank sagt das Kletterteam des TSV Germering schon jetzt.

http://tsv-ug.de/sportangebote/klettern/abteilung-klettern.html